Schönheit und Dynamik des Universums

Vom Club zum UniversumAstronomen und Astrophysiker gewähren uns mit ihren zunehmend leistungsfähigeren erdgebundenen – und Weltraum-Teleskopen, sowie mit ihren Raumsonden immer tiefere Einblicke in die Geheimnisse des Universums. Ein ganz aktuelles Beispiel ist die Rosetta-Mission der ESA, die uns täglich neue Fotos von nie zuvor gesehenen Details des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (“Tchuri”) liefert …

Artur Lechelt präsentiert, während “einer kurzen Reise durchs All”, einige Fakten, aber vor allem auch faszinierende Bilder von den vielfältigen Objekten und Phänomenen, die eine leise Ahnung von der ungeheuren Komplexität und von der unbeschreiblichen Schönheit und Dynamik des Universums vermitteln:

Datum:   Donnerstag, 16. April 2015

Zeit:       19:30 Uhr
Ort:       Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 – 1. Stock
Eintritt:   frei

Der Philosophiekreis trifft sich wieder!

Der Philosophiekreis der SäJean-Léon_Gérôme_-_Diogenes_-_Walters_37131kularen Humanisten lädt alle Interessierten sehr herzlich ein zu seinem Treffen am 21. März 2015, 18:00 Uhr, in den Club Voltaire, 1. Stock.

Im letzten Treffen haben sich die TeilnehmerInnen darauf verständigt, die Diskussion philosophischer Themen anhand des Buches Was können wir wissen? – Philosophische Grundfragen des Philosophen Norbert Hoerster fortzusetzen.

Diskutiert werden das Kapitel 1 Unter welchen Voraussetzungen wissen wir etwas? und das Kapitel 2 Was wissen wir durch logisches Denken?.

Auch wer bisher noch nicht dabei war, ist jederzeit herzlich willkommen.

Der Mensch, das betende Tier

Zur Entstehung der Religion

Vortrag von Alfred Binder am 20.3.2015

Der einfache Grund

Religionen sind Lebensweisen und Weltanschauungen, von denen die meisten folgende Überzeugungen beinhalten:

  1. Es gibt von unserer Welt verschiedene jenseitige Welten, die von Wesen, die Macht über uns haben, bewohnt werden. Diese Wesen können uns schaden oder helfen. Traditionelle Bezeichnungen für sie lauten Dämonen, Geister, Heilige, Engel, Götter, Gott.
  2. Die Existenz unserer Welt und vieler, vielleicht aller ihrer Phänomene ist auf die jenseitigen Welten zurückzuführen.
  3. Wenn wir uns den Regeln entsprechend verhalten, welche die Wesen der jenseitigen Welten aufgestellt haben, dürfen wir hoffen, nach unserem irdischen Tod in einer jenseitigen Welt weiterzuleben.

Der vollständige Vortrag hier

Der Mensch – das betende Tier

FlammarionWoodcutSoweit wir wissen waren alle bisherigen Völker religiös, glaubten also, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt.

Warum ist das so? Weil es tatsächlich mehr gibt? Konnten sich alle Völker irren?

Es gibt viele Theorien über die Entstehung der Religion. Die älteste, die schriftlich überliefert wurde, ist die noch immer beliebte Priesterbetrugstheorie des athenischen Staatsmannes Kritias (5. Jhdt. v. u. Z.): Priester haben die Religion erfunden, um Macht über die Menschen zu erlangen.

Der Sachbuchautor Alfred Binder hat einige der Religions-Entstehungs-Theorien, vor allem die neuesten, gesichtet und die für ihn plausibelsten Erklärungen zu einer „eigenen“ Theorie verschmolzen. Er wird diese, anhand seines Buches „Religion – Eine kurze Kritik“ (Alibri-Verlag 2014), vorstellen.

Am Donnerstag, den 19.03. 2015 – 19:30 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 – 1. Stock
Der Eintritt ist frei

Hartmut Krauss zur Frage, ob der Islam faschistisch ist

Hartmut Krauss

Ist der Islam faschistisch?

Oder ist er aus sich selbst heraus ohne europäische Begriffsanleihe genügend negativ bestimmt?

von Hartmut Krauss

Die als Veranstaltungsthema gestellte Frage lautet: Ist der Islam faschistisch? Ich möchte zunächst mit einer Gegenfrage antworten: Ist nicht der Faschismus, genauer der deutsche Nationalsozialismus, eine ideologisch-politische Strömung, die Grundinhalte, Strukturen und Muster vormodern-religiöser, autoritär-absolutistischer Herrschaftsideologien, darunter die islamische Weltanschauung, adaptiert und verarbeitet? D. h.: Steht der deutsche Faschismus nicht in einem vermittelten politisch-ideologischen Erbschaftsverhältnis auch zum morgenländischen Islam? Findet der deutsche Faschismus im Islam nicht ein historisches Vorbild für militante Eroberung, Versklavung von Kriegsgefangenen, Vernichtung von als minderwertig angesehenen Bevölkerungsgruppen und ideologische Gleichschaltungsprozeduren?

Zu Recht gilt die fabrikmäßige Vernichtung der Juden als beispielloses verabscheuungswürdiges Verbrechen des 12 Jahre währenden NS-Regimes. Betrachten wir aber die Gewaltpraxis im Namen des Islams, dann finden wir auch hier zahlreiche historisch- und aktualempirische Fakten, die ein enormes legitimationsideologisch vermitteltes Aggressionspotenzial offenbaren.

Beim hier vorliegenden Text handelt es sich um ein überarbeitetes und um ein Literaturverzeichnis ergänztes Referat, gehalten am 20. Februar 2015 auf einer Veranstaltung der GBS Rhein-Main in Frankfurt.

Hier das ganze Referat

Mina Ahadi zur Frage, wie faschistisch der Islam ist

Mina Ahadis Rede in Frankfurt – 20.02.2015

IslamveranstaltungAm 27. Oktober 2012 war ich drei Tage lang in Den Haag. Dort in den Niederlanden fand ein Tribunal gegen die Brutalität der islamischen Regierung des Iran statt.

Das Iran Tribunal war eine internationale symbolische Gerichtsverhandlung, die von einigen Überlebenden der iranischen Gefängnisse und auch von Angehörigen der Hingerichteten aufgestellt wurde. Im Den Haager Friedenspalast (dem Gebäude des Internationalen Gerichtshofs und der Haager Akademie für Völkerrecht) arbeiteten wir für drei Tage als richtiges Gericht mit namhaften Richtern und Anwälten und haben dort gegen das Islamische Regime Anklage erhoben. Mina Ahadi zur Frage, wie faschistisch der Islam ist weiterlesen

“Das hat mit dem Islam nichts zu tun!”

Mina Ahadi Foto von Mathias Schindler.
Mina Ahadi
Foto von Mathias Schindler.

Wer sich in das Thema “Islamkritik” einmischt, gerät schnell in eine komplizierte Debatte mit verschiedensten Akteuren. Die Argumente der Anhänger/innen rechter Gruppierungen wie “Politically Incorrect”, “ Pax Europa” und “Pegida” und andere “Abendlandschützer/innen” sind zum Teil nicht auf den ersten Blick als rechtslastig auszumachen.

Auf der anderen Seite wird häufig jede Kritik am Islam, selbst von muslimischer Seite, per se als “rassistisch” diffamiert.

Sich in diesem Spannungsfeld mit einem aufgeklärten, rationalen Standpunkt Gehör zu verschaffen, sich weder von den einen, noch von den anderen vereinnahmen zu lassen und gleichzeitig gegen beide Gruppen abzugrenzen ist schwierig, aber notwendig.

Islamischer Faschismus? Zu der These von Hamed Abdel-Samad
Der Islamismus entstand parallel zum italienischen Faschismus und zum Nationalsozialismus. Das faschistoi­de Gedankengut des Islamismus ist allerdings viel älter. Die Grundzüge des Faschismus scheinen im Islam überall durch, so in der Organisationsstruktur wie in den religiösen Inhalten, und reichen bis in den Ur-Islam zurück.

Über diese These des Politologen und Autor Hamed Abdel-Samad sprechen und diskutieren Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, und Hartmut Krauss, Erziehungswissenschaftler.

Die Veranstaltung findet im Saalbau Bornheim – Clubraum 1,  Arnsburger Straße 24
60385 Frankfurt am Main, statt. Es ist ein Kostenbeitrag von 5 Euro zu entrichten.

Die religiöse Dämonisierung der Sexualität – eine Spurensuche in dunkler Vergangenheit

Helge Nyncke
Helge Nyncke

Helge Nyncke, u.a. bekannt als Illustrator des skandalumwitterten religionskritischen “Ferkelbuchs”, stellt diesmal als Autor seines wissenschaftsphilosophischen Buchs “Eine GOTTeslästerliche Floßfahrt – Leichtsinnige Variationen über tiefsinnige Fragen” seine darin entwickelte These zum Ursprung der religiösen Dämonisierung der Sexualität vor – und selbstverständlich auch zur Diskussion. Als evolutionärer Humanist leitet er diese verblüffend und konsequent aus der frühzeitlichen psychosozialen Kulturgeschichte der Menschheit her und spannt damit kühn und provokant einen weiten Bogen bis in unsere Zeit.

Am 15.1.2015 – 19:30 Uhr im Club Voltaire, 1. OG, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main.

4. Treffen des Philosophiekreises der gbs Rhein-Main am 20.12.2014

Jean-Léon_Gérôme_-_Diogenes_-_Walters_37131Der Philosophiekreis der Säkularen Humanisten lädt alle Interessierten sehr herzlich
zu seinem 4. Treffen am 20. Dezember 2014, 18:00 Uhr, in den Club Voltaire, 1. Stock, ein.

Gegenstand der Diskussion wird das Kapitel 4 Das Urteil, aus dem Buch Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann des Philosophen Herbert Schnädelbach, sein.

Auch wer bisher noch nicht dabei war, ist jederzeit herzlich willkommen. —-> mehr 

Thema: Religionsunterricht an staatlichen Schulen

ReligionsunterrichtObwohl in unsere Gesellschaft, mehr als ein Drittel aller Menschen keiner Kirche angehören, ist Religionsunterricht in der Schule immer noch der Standard. Der Unterricht dient nicht etwa der Aufklärung über verschiedene Religionen sondern ausschließlich der Erziehung zu einem kirchlichen Wertebild und zur Vermittlung eines religiösen Bekenntnisses. Auch wenn in der Theorie nicht-religiöse Schülerinnen und Schüler nicht gegen ihren Willen oder den Willen ihrer Eltern zur Teilnahme gezwungen werden können, sieht die Realität doch ganz anders aus. Besonders in ländlichen Gebieten und in Grundschulen gibt es nur selten echte Alternativen um die bestehende Schulpflicht nicht zu verletzen. Woran liegt das und was kann der organisierte Atheismus dagegen unternehmen? In der säkularen Szene gibt es darauf verschiedene Antworten. Was ist praktisch umsetzbar? Was nachhaltig sinnvoll?
Diskutieren Sie mit am Donnerstag den 20.November um 19:30 Uhr im Club Voltaire – Clubraum 1. Etage.

Diese Veranstaltung wird von der gbs Rhein-Main gemeinsam mit dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) durchgeführt. Wir freuen uns sehr, dass auch Martin Wagner – Landesvorsitzender des IBKA kommen wird. Martin hat dieses Thema schon sehr ausführlich bearbeitet und wird uns sicher viele Informationen geben können.