Sind Christentum und Islam eigentlich pazifistische Religionen?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mohammed_receiving_the_submission_of_the_Banu_Nadir.jpg
Altertümliche Mohammed Darstellung

Viele Muslime und auch viele unserer Presseorgane, so die Frankfurter Rundschau, behaupten häufig, der Islam sei eigentlich eine friedliche Religion. Die Kriege die in seinem Namen gerade in den letzten Jahren geführt werden, seien unislamisch. Ähnliches wird über das Christentum verbreitet.

Stimmt das wirklich? Was sagen die „Heiligen Schriften“ dieser Religionen tatsächlich zu Krieg und Frieden?

Wir freuen uns auf Euch und auf eine lebhafte Diskussion!
Säkularen Humanisten – gbs Rhein-Main e.V.

Monatstreffen am Donnerstag, den 21. August, um 19:30 Uhr im Club Voltaire (1. Stock)

Einladung zum Vortrag: “Zen – Essenz aller Weisheit?”

Zen gilt vielen, die sich mit östlichen Religionen beschäftigen, als die erhabenste Lehre.
Sie verspricht nicht nur eine völlige psychische Verwandlung, sondern eine Erleuchtung, die eine vollkommene Einsicht in die Natur des Universums gewährt.
Seinen Anspruch nach soll Zen weder eine Religion noch eine Philosophie sein, sondern eine Lehre ohne Lehrinhalt. Was hat es mit dieser seltsamen Lehre auf sich?

ZenAlfred Binder hat sich intensiv, sowohl theoretisch als auch praktisch, mit Zen beschäftigt.
Er studierte Philosophie, praktiziert seit 35 Jahren Zen-Meditation und verfasste die erste umfassende Kritik des Zen-Buddhismus. In einem Vortrag stellt er die traditionelle Lehre des Zen und seine Kritik dieser Lehre dar.

Wann: 17. Juli 2014 von 19:30 – 22:00 Uhr

Wo: Club Voltaire (Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main)

Eintritt: Kostenfrei

zen-Vortrag

Kurzmeldung: +++ Monatstreffen ab Juli im Club Voltaire +++ kein Monatstreffen im Juni +++

Das nächste reguläre Monatstreffen der Säkularen Humanisten am 19. Juni fällt wegen Frohnleichnam aus, dafür wird es am 17. Juli einen Vortrag von Alfred Binder (Autor des Buchs “Mythos Zen“) zum Thema: “Zen – Essenz aller Weisheit?” geben.

Vom 17. Juli bis 18. Dezember 2014 finden nun all unsere Monatstreffen zur gleichen Zeit, aber an einem neuem Ort statt:

  • im 1. Stock des Club Voltaire. (Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main)
  • am 3. Donnerstag im Monat

Wir blicken auf eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire zurück, mit dem wir bereits gemeinsam Veranstaltungen durchgeführt haben, und der schon der ersten Generation der Säkularen Humanisten einen Ort der Diskussion und des Kennenlernens geboten hat.

Ein Hinweis zur Verpflegung: Essen wird unten im Gastraum bestellt und hochgebracht, Getränke bringt man sich selbst von unten mit.

Guru Leaks: Ein Guru berichtet live von seinen zweifelhaften Praktiken

Einladung zur Veranstaltung

Lorenz Meyer, selbsternannter und fremdbestimmter Guru und Initiator der Sheng-Fui-Bewegung berichtet von seinem spirituellen Wirken im Internet.

Lorenz MeyerErfahren Sie alles über Bestellungen beim Universum, den kubanischen Wahrsager Fidel Astro, den ausgewilderten esoterischen Disclaimer und warum ein österreichisches Hotel mit Sentenzen eines falschen fernöstlichen Philosophen wirbt. Erleben Sie wie ein homöopathisches Unternehmen in einer feindlichen Übernahme die Kommentarspalten des Meisters übernehmen wollte, die Stiftung Warentest ihn der Barcode-Verschwörung bezichtigte, von seinem Triumph über eine Bundesanstalt und vieles vieles mehr. Und als Zugabe winkt ein Best-of-Hass-Mails und Antworten auf Fragen, die nie gestellt wurden!

Achtung: Die Veranstaltung könnte Bestandteile von Satire enthalten!

Wann: 28. Juni 2014 von 19:30 – 22:00 Uhr

Wo: Saalbau Gallus, Seminarraum 3 (Frankenallee 111, 60326 Frankfurt am Main)

Eintritt: normal 5€, ermäßigt 3€

 

Eine kurze Reise durchs All: Schönheit und Dynamik des Universums

Artur Lechelt
Artur Lechelt

Einladung zum Öffentlichen Monatstreffen am 15. Mai 2014

Wir Säkularen Humanisten der gbs Rhein-Main zählen Religions- und Gesellschaftskritik, gesellschaftspolitische Initiativen etc. zu unseren Daueraufgaben. Unter unserem Motto “Wissen statt Glaubenist aber noch Raum für andere Themen: z. B. für die Befassung mit den faszinierenden Phänomenen, die von Astronomen und Astrophysikern im Universum aufgespürt und erforscht worden sind. Und die dabei gewonnenen Erkenntnisse ggf. auch mit religionskritischen Überlegungen zu verknüpfen, ist eine der leichteren Übungen …

Ihr seid / Sie sind sehr herzlich eingeladen, Euch / sich im kommenden Monatstreffen auf folgendes Thema einzulassen:

Einladung zum Vortrag
Fotoquelle: Wikipedia

Wann: 15. Mai 2014 von 19:30 – 22:00 Uhr

Wo: Restaurant Dionysos (Rödelheimer Straße 34 in Frankfurt am Main)

Eintritt: Kostenfrei

Wir freuen uns auf deinen / Ihren Besuch!

Hoffnung Mensch – Michael Schmidt-Salomon las in Frankfurt

Plakat Hoffnung MenschVor vollem Haus las Michael Schmidt-Salomon am 27. März 2014 in Frankfurt aus “Hoffnung Mensch“, dem Abschluß seines Werkzyklus über evolutionären Humanismus. Er formuliert seinen Glauben an die Menschheit, an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen – nachdem er die Widrigkeiten deutlich herausarbeitet, denen die menschliche Existenz ausgesetzt ist. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung las auf Einladung der Säkularen Humanisten – gbs Rhein-Main.

Schmidt-Salomons Vortrag war dreigeteilt wie sein Buch: im ersten Abschnitt “die bedrängte Spezies” zitierte der Philosoph den Pessimisten Schopenhauer, der über die “kleinen, größeren und großen Widrigkeiten des Lebens” schrieb, und Shakespeares König Macbeth, der ebenso über die Vergeblichkeit menschlichen Strebens klagte. Nicht nur mit Blick auf weltweite Armut hielt Schmidt-Salomon fest, dass der Mensch mit allen erdenklichen Arten des physischen und psychischen Leids konfrontiert ist – und dabei weiß, dass er diesen Übeln nicht entgehen kann, sosehr er sich auch immer anstrengt.

Lesung MSS 140327 Dennis Merbach 3
Foto: Dennis Merbach

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Veranstaltungsbericht: Ende eines Mythos

Rolf Bergmeier, (c) privat

Viele Politiker predigen gebetsmühlenartig, wir lebten in einer Welt, die von der „christlich-abendländischen Kultur“ geprägt sei.

Deren Existenz stellt der Historiker Rolf Bergmeier ohne Wenn und Aber infrage. Mehr noch, er entlarvt sie in seinem Fazit als dreiste Lüge. Bei seinem detailreich vorgetragenen Referat im Haus Weitblick der Giordano Bruno Stiftung (gbs) in Oberwesel am 2. Februar blickte er auf viele Jahre historischer Studien in über tausend Quellen zurück. Die daraus entstandenen Werke „Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums“ und „Schatten über Europa“ bilden mit dem neuesten Band „Christlich-abendländische Kultur“ eine Trilogie zu diesem kulturpolitisch höchst brisanten Thema.

Kenntnisreich und mit vielen Zitaten belegt demontierte Bergmeier in seinem gut besuchten Vortrag die Mär der kulturellen Wurzeln Europas im Christentum. Im Gegenteil, er brandmarkte dessen kulturvernichtende Wirkung als einen tausendjährigen Niedergang der in griechisch-römischer Antike gewonnenen Erkenntnisse.

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Ermittlungen gegen Erzbischof Zollitsch?

Dr. Wolfgang Klosterhalfen hat am 23. Januar 2014 die Staatsanwaltschaft Freiburg i.Br. schriftlich aufgefordert, zu prüfen, ob sich der Freiburger Erzbischof Dr. theol. Robert Zollitsch im Sinne des §130 StGB (Volksverhetzung) strafbar gemacht hat. So ist es jedenfalls dem Schreiben, das er auf seiner Homepage veröffentlicht hat, zu entnehmen:
==>  reimbibel.de/Zollitsch

Darin beklagt Dr. Klosterhalfen, dass der Erzbischof “die Menschenwürde anderer [...] angegriffen, dass er die Hälfte der deutschen Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet hat.” Er macht das vor allem an einer Passage einer Rede Dr. Zollitschs vom 14. Januar 2014 beim Neujahrsempfang der Erzdiözese Freiburg fest. Dr. Klosterhalfen fasst die betreffenden Aussagen des Erzbischofs wie folgt zusammen:

  • Ungläubige würden die Gesellschaft geist[l]ig entkernen.
  • Ungläubige seien nicht weit davon entfernt, gewissenlos zu handeln, weil sie keine innere Verpflichtung mehr spürten.
  • Ungläubige seinen nicht weit davon entfernt, mit gebrochenem geistigen Rückrat apathisch zu werden.
  • Ungläubige könnten sogar aggressiv und für Ideologien anfällig werden und ihre innere Spannung und geistliche Not an Anderen abreagieren.
  • Menschen, die ohne den Glauben an Jesus Christus lebten, täten dies ohne einen Horizont von Sinn.

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Kommentar zum KiKA-Beschneidungsfest: Messer am Penis – Schere im Kopf

Mein Körper gehört mir
Mein Körper gehört mir

So, jetzt ist es also gelaufen.
Das Beschneidungsfest des 11-jährigen Tahsin. Ich habe dank KiKA in seine Welt geschaut und mir wurde übel. Nicht, weil die Genitalverstümmelung als blutiger Ernst gezeigt wurde – das hätte noch heilsam wirken können – sondern weil alles Drumherum eitel Sonnenschein, Friede, Freude, Eierkuchen war.

Wirklich alles?
Hat keiner die leisen Töne gehört, bei all der orientalischen Musik, dem Geschnatter der Verwandtschaft? Die Angst, die Tahsin offen aussprach? Den Vater, der meinte: „Es wird nicht geweint!“? Und dann fragte: „Hast du Angst?“ Sein Sohn log ihn an: „Nein!“ Warum nur? Hatte er nicht nur Angst vor der Beschneidung, sondern auch vor seinem Vater? Vor dessen Reaktion? Vor der Befürchtung, dann vielleicht doch kein richtiger Mann zu werden – einen Tag später, also mit elf Jahren und einem Tag?

Hat das wirklich niemand gehört?
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Beschneidungsfest auf dem KiKA

Mein Körper gehört mir

Momentan gibt es im Netz und der säkularen Szene einigen Aufruhr, weil der KiKA am Sonntag, den 19. Januar 2014, um 13:30 Uhr eine sog. Dokumentation über “Tahsins Beschneidungsfest” bringt. „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“, sagt Tahsin laut der Beschreibung zur Sendung auf der KiKA-Seite.

Wie auch andere säkular-humanistische Organisationen (hier z.B. ein Bericht des Humanistischen Pressedienstes – hpd) sehen wir die zu vermutende Darstellung der Jungen-Beschneidung mit großer Sorge. Eine verharmlosende Darstellung, welche die immer noch andauernde Kontroverse zur Beschneidung in Deutschland (bewusst?) außen vor lässt, steht unserer Meinung nach im Widerspruch zum Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Kinderkanals.

Unser 1. Vorsitzender Bernd Kammermeier hat daher, wie viele andere Personen und Organisationen inzwischen auch, dem KiKA schriftlich seine Bedenken und seine Kritik mitgeteilt. Hier sein Text:

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